Teiba e.V.

Fastenbrechen

Der neunte Monat Ramadan des islamischen Mondkalenders ist die alljährliche Fastenzeit der Muslime. Das Teiba-Kulturzentrum ist eine der Stellen in Berlin, die alljährlich einen Fastenzeitkalender veröffentlichen, und bei der sich viele Muslime nach dem genauen Anfang und Ende des Fastenmonats erkundigen.

An jedem der 29 bzw. 30 Fastentage lädt jeweils ein Gemeindemitglied zum gemeinsamen Fastenbrechen in den Speiseraum ein. Hierzu kommen allabendlich bei Sonnenuntergang etwa 150 Personen.

In den Nächten des Ramadan wird in der Moschee das sogenannte „tarawih-Gebet“ verrichtet, während dem über den ganzen Monat verteilt der Text des Heiligen Koran einmal von Anfang bis Ende vorgetragen werden soll. Besonders an den Wochenenden nehmen viele Muslime diese Gelegenheit war. Andere folgen im letzten Drittel des Monats dem Brauch des Propheten(Frieden und Heil seien auf ihm) und verbleiben Tag und Nacht in der Moschee, die dann jedermann zu diesem Zweck geöffnet ist.

In der 27. Nacht des Ramadan erinnert man sich während eines besonderen Nachtgebetes der erstmaligen Offenbarung des Koran. Zu diesem Gebet kommen über 500 Muslime.

Am Ende der Fastenzeit entrichten die Muslime die sogenannte „sadaqatu-l-fitr“ (Spende zum Fastenbrechen), die am Festtag bedürftigen Menschen übergeben wird. Hierzu arbeitet das Teiba-Kulturzentrum mit einer humanitären Hilfsorganisation zusammen, welches Abgabe und Verteilung dieser Spenden erleichtert.

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